#40 Couchratscher mit Patrick und Simon - Die Gen Z und die neue Arbeitswelt
Shownotes
Millennials vs. Gen Z – zwei Generationen, zwei unterschiedliche Sichtweisen auf Arbeit, Karriere und Freizeit. Die Moderatoren sprechen darüber, warum Themen wie Work-Life-Balance, flexible Arbeitszeiten und persönliche Freiheit für die Gen Z immer wichtiger werden und wie sich die Erwartungen an die Arbeitswelt verändert haben. Außerdem geht es um Unterschiede zwischen den Generationen und darum, welche Herausforderungen und Chancen dieser Wandel mit sich bringt.
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Transkript anzeigen
00:00:07: Mission Handwerk,
00:00:09: der Podcast der Junghandwerker
00:00:11: rund ums Handwerk in Südtirol.
00:00:15: Hallo, grüßtank.
00:00:15: Wir haben einen weiteren Couch-Ratscher bei InstaHeint im LVH.
00:00:19: Wir hatten einen ganz besonderen Tag.
00:00:22: Bei uns haben wir den Tag des Handwerks.
00:00:24: Da haben wir viele neue Eindrücke gekriegt zum Thema Jugend und Zukunft.
00:00:30: Und was sind die Zukunft alles bringt?
00:00:33: Wir haben ein Mega-Gast bei InsteHeint in Podcasts, der vorhin schon einen super guten Impulsvertrag gegeben hat zu dem Thema, das ist Frau Dr.
00:00:43: Steffi Burkhacht Und mit der gehen wir ein bisschen diskutieren, was uns in der Zukunft erwartet oder in die Richtung.
00:00:51: Aber ich glaube, Steffi stelle dir einfach mal vor bitte!
00:00:55: Ja, ich mache gerne.
00:00:56: Ich freue mich natürlich sehr dass ich die Gelegenheit habe hier auch im Podcast noch ein paar Impulse mitzugeben für die jetzt dann noch zu hören.
00:01:02: und ich selber bin... Impulsgeberin, also ich bin über zwölf Jahre jetzt auf dem Markt unterwegs um Vorträge zu halten.
00:01:10: Ich bin dazu wirklich in allen möglichen Branchen unterwegs im Handwerk.
00:01:14: Es gibt ja auch das Friseur-Handwerk oder auch gestern war ich noch bei den Zahnärzten ist ja auch ein Handwerk ob es dann bei eurem Handwerk ist, weil dachte er kann was auch immer aber natürlich auch bei ganz anderen Branchen, ob es dann Versicherungen ist.
00:01:28: Ob's Banken ist oder die Softwareindustrie und so weiter.
00:01:31: Und das Schöne ist, dass ich immer sprechen darf aus der Perspektive jüngerer Generationen.
00:01:37: welche neuen Bedürfnisse und Ansprüche bestehen eben an eine Gesellschaft?
00:01:42: ja an Politik, an Wissenschaft, an Wirtschaft, an den Arbeitgeber?
00:01:47: aber auch welche neue Perspektiven als Kunden fließen ein wenn es um Dienstleistungen geht also in ganz unterschiedliche Themen immer der jungen Generation.
00:01:56: auch dieses Co-play aus Mensch und technologischer Intelligenz ist ja ein wichtiges Thema geworden, was immer wichtiger wird in der Zukunft.
00:02:02: Da hab ich ganz unterschiedliche Zieggruppen vor mir sitzen und das macht mir Spaß dann auch die Impulse zu geben dass man sagt okay meine Horizont wurde vielleicht erweitert oder bestehende Fragen sind beantwortet worden und das ist eigentlich das was sich überwiegend tut denn nebenher bin ich Mama von zwei Kindern.
00:02:16: die sind vier und eineinhalb Jahre d.h.
00:02:17: verhältnismäßig jung und da bleibt fast keine Zeit mehr um noch andere große Projekte umzusetzen.
00:02:24: Mega aufregendes Leben, sollte ich mal sagen überhaupt mit den Kindern.
00:02:27: Wir haben auch schon gesagt, verschiedene Werke... Ich bin halt nicht alleine da, der Patrick...
00:02:32: Danke, dass du mich nicht vergessen hast!
00:02:35: Entschuldigung.
00:02:36: Aber das kriegen wir hin miteinander.
00:02:37: Also okay.
00:02:38: Patrick, was sein?
00:02:39: Deine Fragen noch einmal dazu.
00:02:41: Was hast Du dir heute so gedacht, wenn mir zu deinem Podcast kamen?
00:02:44: Ich ergeriss einen Kerl von meiner Seite, wir seien jetzt ja direkt von der Landesversammlung des Handwerks vom Impulsvortrag von Dr.
00:02:52: Steffi Burkhard ins Podcaststudio gewandert und nehmen den Podcast auf.
00:02:57: deswegen!
00:02:58: Die Eindrücke sind noch recht frisch und von meinem Kopf noch nicht ganz verarbeitet, vom Vortrag her.
00:03:04: Was ich dazu sagen möchte ist Studium das ich gemacht habe – von Wirtschaft und Management hab' ich auch genau das Thema Generation Z in Handwerksbetrieben ein bisschen beleuchtet.
00:03:13: deswegen die Generation Z. Ich war geläufig aber wie schon davor angesprochen bin nur ein Millenial und zähle mich noch zu den Millennials.
00:03:23: Die spannende Sache bei den Milenniers ist ja dieser Zwischenschritt von den Boomern zur Generation Z. Also ich habe irgendwo so innerlich drinnen auch, von meiner persönlichen Meinung her immer einen Zwiespalt zwischen der Boomer-Generation und der Generation Z zwischen irgendwohin arbeiten und eben der Work-Life Balance, das Schlagwort der Generation Z. Da bewegt sich es irgendwo bei mir inzwischen drinnen.
00:03:47: aber ich glaube dass wir auch mal kurz die Steffi noch erzählen lassen in kurzen Worten, kurzen Sätzen was sie uns beim Vortrag so einen Impuls gegeben hat damit unsere Hörer das auch nochmal kurz mitkriegen.
00:04:01: Ja gerne, wobei ich gerne nochmal Bezug nehmen möchte zu dem was du gerade gesagt hast.
00:04:05: also klar für alle die jetzt zuhören auch wichtig zu wissen man sagt ja grundsätzlich Was die Generation betrifft, man fasst immer so fünfzehn Jahrgänge zusammen.
00:04:13: Dann sind die Boomer, die geboren sind bis zu neunzehntundfünfzig und neunzhundertfünfundsechzig.
00:04:19: Dann kommen die Chen X, die ist dann die Generation nach den Boomern.
00:04:24: Dann haben wir die Millennials.
00:04:26: das ist deine Generation ich gehöre da auch mit dazu.
00:04:28: Geboren zwischen neunzentachzig und fünfundneinzig darunter.
00:04:31: Die Genzi ist ja heute auch mit Simon hier vertreten.
00:04:34: Und dann kommen quasi die Generation Alpha, das sind die Jüngsten bzw.
00:04:38: eigentlich könnte man sagen ab diesem Jahr gibt es schon die Generation Beta.
00:04:41: Jetzt muss man aber sagen Ja, die Gefahr ist natürlich immer da, dass man anfängt Menschen in Schubladen zu packen.
00:04:46: Das sollte man vermeiden und deswegen sehen wir mehr und mehr in der Wissenschaft, dass wir zukünftig gar nicht mehr die Menschen in bestimmte Generationen-Cluster packen, sondern wir werden die Menschen eher nach Werten kategorieren.
00:04:58: Denn wir sehen ja heute auch schon was ich im Vortrag ja auch kurz angesprochen habe das zum Beispiel Jugendkultur nicht mehr nur eine Frage von Jugend ist.
00:05:06: denn wir sehen hier dieser Megatrend Longevity also gesunde Langlebigkeit.
00:05:11: Die Menschen werden immer älter bleiben immer gesund Älter und haben sich natürlich auch in ihrem Verhalten dahin ging verändert dass sie auch noch diese Jugend ins sich selber spüren auch teilweise jugendlich am Auftritt sind.
00:05:25: Das heißt, diese Jugendkultur überträgt sich auf ältere Generationen und deswegen kann man zukünftig auch weniger die Menschen wirklich in diese Generationen-Cluster packen.
00:05:35: Klar es gibt schon Sozialisationsmuster und Unterschiede, die sollte man auch kennen.
00:05:39: aber das ist ein neues Phänomen was wir sehen können dass es immer mehr darum geht die Menschen eher nach Werten zu kategorisieren was eigentlich ja auch eine gute Entwicklung ist Und wir sehen ja auch heute schon zum Beispiel im medialen Raum.
00:05:52: Wir sprechen hier schon von, nicht mehr von einer Massenkommunikation sondern von einer massenhaften Individual-Kommunication was ja auch heißt.
00:06:00: also die Menschen sind immer individualisierter und wir müssen immer mehr versuchen, auf die Menschen individuell einzugehen.
00:06:06: Du hast jetzt gerade überlegt was das heißt massenhafte Individualkommunikation ist.
00:06:10: Habe ich dein Gesicht angesehen?
00:06:11: Das bedeutet wenn du heute die Algorithmen gesteuerte Nachrichten siehst wie du bekommst dann wissen wir auf deinem Handy werden dir ganze andere Informationen zugespielt als jemand dir auf deinom Handy.
00:06:22: Und dass es diese massen hafte Individual kommunikation Das heißt, früher hat man ja noch eher nach altersgruppen Generation tatsächlich irgendwie kommuniziert.
00:06:31: Durch Algorithmen KI und diese technologischen Entwicklungen sprechen wir eben schon von der massenhaften Individualkommunikation.
00:06:37: Aber grundsätzlich worüber habe ich gesprochen?
00:06:39: Ich hab natürlich auch viel darüber gesprochen dass wir einen Unterschied sehen können zwischen jungen Menschen und älteren Menschen, wenn es um Definition geht wie zum Beispiel Arbeit.
00:06:49: Wie Erfolg?
00:06:50: Wie Karriere?
00:06:50: Das hab ich jetzt so spezifisch eigentlich noch gar nicht angesprochen heute im Vortrag.
00:06:54: aber das ist eben auch ein wichtiges Thema denn wir sehen natürlich die Definition für einen Arbeit verändert sich.
00:06:59: oder auch die Frage nach der Motivation wofür arbeite ich eigentlich hat sich verändert.
00:07:04: aber auch die Definion nach Erfolg hat sich verändert.
00:07:06: also was macht denn für mich Erfolg aus?
00:07:08: wo ich vielleicht früher noch gesagt habe okay Erfolg war für mich in meinem Haus, mein Auto, mein Boot ist eben heute Erfolg.
00:07:14: Ich bin erfüllt mit dem, was ich tue und weiß nicht, was man zu uns noch definiert als Erfolg.
00:07:19: Karriere ist ja auch nicht mehr so klassisch zu sagen naja wir gehen jetzt nach einem Szenaritätsprinzip die Karrieraleiter nach oben.
00:07:25: Karrierer heißt einfach für mich gesehen, was erfüllt mich?
00:07:28: Und habe ich ein Gefühl von Happiness, das ja auch ein riesiges Thema ist denn wir sehen dass junge Menschen eben genau da eine große Herausforderung haben.
00:07:37: Wir haben eine große Mental Health Crisis Also eine große Krise, was die mentale gesunde Erhaltung bei jungen Menschen gerade betrifft.
00:07:44: Was stark auch mit Social Media zu tun hat, mit Weltgeschehen, die passieren und das auch mit Corona zu tun haben und diesen digitalen Vergleichen, die es gibt usw.
00:07:54: Jetzt ist es ein bisschen schwierig zu sagen, was hast du in deinem Vortrag gesagt?
00:07:57: Also es waren so viele Themen.
00:07:58: Ob es auf viele Themen habe ich dann natürlich auch nicht angesprochen weil's ja nur eine halbe Stunde war.
00:08:02: deswegen fragt doch einfach Fragen sonst fange ich jetzt hier an einen neuen Vortrack zu halten wie ich gerade merke.
00:08:09: Sollte ja auch nicht sein!
00:08:10: Das war jetzt nicht das Ziel dass wir den Vortragen nochmal wiederholen aber einfach nur kurz das unsere Hörer kurz verstehen weil wir im Vortrock mithören können.
00:08:17: Ja dann passt ihr doch mal zusammen was ihr gehört habt.
00:08:20: Genau richtig.
00:08:21: und das was mich von den Punkten, die du gesagt hast sehr beschäftigt bzw.
00:08:27: im Kopf geblieben ist, dass die jungen Generationen einfach mehr die Sinnhaftigkeit hinter dem Tun, hinter Fragen.
00:08:35: Das bedeutet sie suchen eine Arbeit, die auch einen Sinn für sie macht und einen Sinn macht vor allem auch das Thema des Handwerks und da sind wir im Handwerk sicherlich auch sehr gut aufgestellt.
00:08:46: am Morgen sehe ich halt in meiner Tischerei irgendwo die Platte oder das Brett Und das macht schon dann auch einen Sinn.
00:08:54: Also ich sehe sehr stark das Hinterfragen von klassischen Berufen wie auch ein Verwaltungs- und Bürojob, wo ich an einem Tag irgendwo die Dokumente von links nach rechts räume und am nächsten Tag von rechts nach links und am Abend gehe ich raus und sowas habe ich gemacht.
00:09:10: ja – well!
00:09:12: Das kann man sicherlich so sagen.
00:09:13: und da hast du einen wichtigen Punkt angesprochen, nicht nur dass du sagst morgens fängst du an mit einem Produkt was am Ende des Tages vielleicht fertig ist.
00:09:21: Dass es das eine wo ich sagen kann okay das erfüllt mich mit Sinn aber es ist eigentlich eher dieses Thema.
00:09:26: Ich sehe ein Arbeitsergebnis Und das ist das was sich natürlich in Berufen wo ich überwiegend mit Laptop Arbeit oder Eigentlich ein kleiner Baustein bin einer ganzen Arbeitsprozess eines Ganzen Arbeitsprozesses oder ganze Arbeitsschritte eine Lehre da, weil so wenig eben sehe.
00:09:45: Na ja was sind denn eigentlich diese Arbeitsergebnisse?
00:09:48: Und Sinn ist ja wiederum eher so.
00:09:50: die Frage auch okay, was ist eigentlich der Impact dessen, was ich da tue?
00:09:56: und jetzt kann ich sagen ok, ich sehe das Arbeitsergebnis aber der Sinn dahinter ist zu sehen was es mit dem Kunden macht.
00:10:03: Also bist du dann auch draußen beim Kunden, wird das beim Kunden dann eingebaut.
00:10:07: Kauft der Kunde das irgendwie ein und du kriegst ein tolles Feedback dafür?
00:10:12: Dann ist ja eigentlich das was dich erfüllt die Freude, die du beim Kunden sehen kannst.
00:10:16: Und da ist es auch nochmal so ein bisschen diese Differenzierung zwischen Arbeitsgebnisse zu sehen und das andere ist aber sowas ist halt wirklich... Das sind dahinter, das kann sein dass ich diesen positiven Impact sehe weil wir haben vielleicht eine coole Kita gebaut oder wir haben unseren Kunden zufrieden gemacht.
00:10:34: Oder wir sehen eben... dass Dinge sich durch unsere Arbeit weiterentwickeln, was auch immer da der Sinn dahinter ist.
00:10:40: Es gibt aber auch andere Sinndimensionen die wichtig sind zu verstehen, nämlich das zweite ist eben auch das Thema Community und das sehe ich natürlich bei euch gerade hier in Südtirol im Handwerk.
00:10:49: Ist schon sehr stark ausgeprägt.
00:10:50: wie fragt ihr euch auch immer ob die Community dann bestärkt wird?
00:10:56: Auch durch Maßnahmen die für junge Menschen interessant sind.
00:11:00: also zu sagen okay wir machen jetzt irgendwelche Busreißen
00:11:05: rum
00:11:05: und schauen uns da alle Kirchen an, weiß ich jetzt nicht ob das eine junge Generation gerade so schwannend klingt.
00:11:11: Na ja, wer ist das?
00:11:11: ältere Menschen reißen gerne mit dem Bus irgendwo hin?
00:11:14: Also auch dazu gucken wie kann man auf einer Community einzahlen?
00:11:17: denn es ist wichtig dass man jungen Menschen eben auch diesen Halt gibt diese Zugehörigkeit die sie brauchen.
00:11:23: Denn wir sehen eben dass junge Menschen schon ein Stückweise so ein vereinsames Gefühl haben durch dieses stark digitale und sozial Social Media getriebene Welt, der Wunsch ist stark gegeben nach Zugehörigkeit und Verbundenheit.
00:11:38: Deswegen ist das Thema Community ein wichtiges Thema.
00:11:40: Das Dritte sind diese Leidenschaften.
00:11:42: Was kann ich denn besonders gut?
00:11:44: Wenn du jetzt sagst, du bist ein Super-Tischler, weiß ich nicht ob du das cool fändest eine Woche lang bei Simon zu arbeiten und Marschur zu produzieren ... Ob das dann so eine Leidenschaft ist, sei dahingestellt.
00:11:55: Weil die Frage ist wirklich wer hat welche Leidschaften?
00:11:57: Manchmal ist man ein bisschen überrascht, dass man merkt, dass wenige junge Menschen für sich irgendwie tatsächlich schon ihre Leitenschaften herausgefunden haben.
00:12:05: Das was ihnen wirklich Energie gibt über einen Tag wo sie wirklich drin aufgehen.
00:12:10: und da ist natürlich ja die Frage wie kann man ihnen helfen, dass Sie das für sich finden?
00:12:13: entdecken, wo können Sie experimentieren, wo könnt ihr sich ausprobieren, auch verschiedene Handwerkstypen kennenlernen?
00:12:21: denn es ist ja schon unterschiedlich oder ob ich ein Schneidermeister bin, mich mit Schulen beschäftige.
00:12:27: Da brauchst du neue Möglichkeiten.
00:12:29: Die sehe ich zu wenig in vielen Regionen.
00:12:32: Denn es gibt viele junge Menschen, die gar nicht mit Handwerken-Büroungen sind und in den Schulen spielt das Thema Werkelin und Handwerk auch immer weniger eine Rolle.
00:12:41: Und da braucht's, glaub ich viel mehr Möglichkeiten.
00:12:44: Wo junge Menschen tolle Projekte umsetzen können.
00:12:46: Wie cool wäre das, Simon?
00:12:47: Wenn ich als junger Mensch schon mit zwölf, dreizehn Jahren vielleicht meine eigene Schuhe mitentwickeln kann ... Dann werd' ich dir den ganzen Sommer bei nur anziehen!
00:12:56: Weil dann bin ich mega stolz drauf, wenn ich mir meine eigenen Schuhen produziert hab und ich zum Beispiel kaufe in meinen Kindern immer Schuh von der Marke Lieblinge.
00:13:03: Die sitzen im Berlin.
00:13:05: Ja ist alles handmade ja Und ich kann mir nur vorstellen, das wäre noch mal eine ganz andere Bedeutung.
00:13:10: Wenn ich die Möglichkeit hätte als Kind wenn ich an solchen Juden eben mit werkeln könnte und dürfte oder auch wenn ich in der Tischlerei mitarbeiten durfte um irgendwas zu machen.
00:13:19: Und ich glaube, wir müssen noch mehr Möglichkeiten bieten, dass junge Menschen wirklich in Handwerk eintauchen können.
00:13:25: Also nicht nur punktuell, wir gehen mal in die Schulen oder wir machen mal Veranstaltungen, denn das sind immer so kurze Erlebnismomente – die Kinder können sich auch schon nach einem halben Jahr oder nach einem Jahr gar nicht mehr an solche Momente... Zurück erinnern, die verblassen dann auch schon wieder ganz schnell.
00:13:42: Aber wenn ich mal so ganze Projekte und immer wieder die Möglichkeiten habe irgendwo hinzugehen und mich vielfältig ausprobieren kann... ...mal interessiere ich mich für den Schuh, mal interessiere Ich mich fürs Holz, mal Interesse ich mich irgendwie für den Beton.
00:13:54: Dann glaube ich, kann man ganz anders diese Gravity schaffen also viel mehr junge Menschen wirklich auch nachhaltiger fürs Handwerk begeistert.
00:14:02: Denn junge Menschen sind ja oft bis so zwölf drei zehn vierzehn fürs Handwerksbegeistert Bis dann irgendwann in der Schule, alles was Handwerk ist irgendwie so wegdriftet.
00:14:11: Und man auch immer noch mit seinen ganzen langweiligen Fächern zu tun hat und lernen muss und Hausaufgaben machen – und dann irgendwann geht das ja verloren!
00:14:19: Ich glaube, das Thema haben wir in Südtirol eigentlich recht gut gelöst, wie ich mich eigentlich habe für den Beinz im Mittelschulen und dann auch in die Berufsschulen
00:14:30: usw.,
00:14:31: da sind es sehr stark interessiert unter hinter.
00:14:35: eben die Kinder in Richtung Handwerk zu schieben, weil sie selber gemirkt haben seit Corona.
00:14:42: Dass die Kinder einfach zur Beute mehr Ausgleich holen und nicht da sitzen müssen und zulösen, dass das halt einfach besser funktioniert und auch in der Schule sich dann besser integriert werden.
00:14:55: Das ist halt, ich sage mal, wie es Gemeinschaftsprinzip, wie du gesagt hast viele Kinder, die in Vereinsamen durch die Technologie und durch das Handy kommen.
00:15:05: Wir kommen aus dem Dorf und wir kommen genau gegen Dahl vier Beinz halt mal da in Südtirol.
00:15:14: Da sind ganz viele Vereine, sehr viele
00:15:17: Gruppen
00:15:17: oder Kinder unter sich durch die technologie, durch die Hände.
00:15:21: treffen die sich wieder, machen was miteinander und was der Feuer dann eher kompliziert ist.
00:15:27: Ich merke das allen bei meinen Neffen auch mittlerweile in dem Alter sein, weil sie mit den Händen sind und die gehen dann gemeinsam, die treffen sich durch WhatsApp-Gruppen und dient ihn aber gemeinsam irgendwas.
00:15:39: Die sitzen nicht daheim und schicken sich Videos.
00:15:41: Mein Beobachtung sagt er es ist ein anderes Miteinander oder es ist trotzdem noch ein großes Miteinandach?
00:15:49: Wie beobachtest du das andere Miteinander?
00:15:52: Das andere Mitteinander ist logischerweise, da sind die viel mehr im Handy drin als wir in den anderen Generationen.
00:15:58: Aber halte ich bei uns mittlerweile auch.
00:16:00: Ich sage mal drückreste Handysucht, die ist mein Vortag!
00:16:05: Schlimmer als wir hier jetzt sind.
00:16:07: Was
00:16:08: mir auch ganz interessant ist, denn das ist die nächste vulnerable Gruppe.
00:16:12: Man nennt es ja auch Smartphone Addiction, diese Smartphone Abhängigkeit kommen kann.
00:16:16: Das sind nämlich die, die eigentlich so gefühlt in Rentenalter-Pensionsalter sind auf einmal mehr Zeit haben und dann kann man natürlich ganz einfach in so einem Handy verschwinden.
00:16:27: und die Zeit vergeht und das kann jeden Tag passieren.
00:16:30: Wir haben lange gesagt, dieses Social Media Experiment der letzten zehn Jahre ist gescheit.
00:16:34: Das sehen wir, wenn wir uns den Spiegel der Generation Z anschauen.
00:16:38: Aber jetzt müssen wir eben sehen, na ja diese gleiche Problematik kann bei der anderen vulnerablen Gruppe nämlich bei den ältesten in der Gesellschaft passieren die zu Hause sind und manchmal nicht so ganz wissen was sie denn mit ihrer gesamten Zeit anfangen sollen.
00:16:54: Den Glück haben wir noch gar nicht darauf gerichtet.
00:16:56: aber das ist dann wo das nächste etwas kommt.
00:16:59: Also möchte ich jetzt ein spannendes Zitat, ich bringe jetzt das Zitat nicht mehr mehr eins zu eins her aber im Manufakt in der Verbandszeitschrift wo einer Woche war auch schon ein Interview der Steffi Burkhardt drinnen wo auch geschrieben wurde dass die Leute und das sicherlich auch sei es die jungen Leute wie eben diese ältere Generation die irgendwo von dem Smartphone abhängig wurde oder abhängiger werden kann.
00:17:24: Viel viel mehr dann auch die persönlichen Interaktionen schätzen also persönliche Gespräch schätzen, wo man sich wirklich mal Zeit nimmt.
00:17:32: So wie jetzt auch so einen... Also ich muss sagen das Thema eines Podcasts ist sehr anstrengend herzurichten und sehr anstrengend vorzubereiten und auch mental sehr ansträngend da jetzt auch den Faden zu behalten.
00:17:45: aber es ist eine schöne Erfahrung weil man sich einmal eine halbe Stunde lang ganz in Ruhe über ein Thema austauscht.
00:17:52: Und wo schafft man das überhaupt noch?
00:17:54: In der schnelllebigen Zeit auf dem Smartphone kriegt man alle zwei Sekunden und in einem Bruchteil einer Sekunde irgendein neues Reel oder ein neues Foto, es blubbt eine Benachrichtigung auf.
00:18:03: Ich glaube, dass es vielleicht wieder diesen Gegenpol gibt, das die Leute viel mehr, die persönlichen Interaktionen untereinander zu schätzen.
00:18:14: Ich hoffe halt für mich, dass die Leute das auch in den nächsten Jahren dann viel mehr erschätzen und erkennen.
00:18:19: Man kann ja schon sagen, es gibt immer zu jedem Trend auch irgendwo den Gegentrend.
00:18:22: Auf der einen Seite sehen wir jungen Menschen im Schnitt sind siebzig Stunden die Woche online, da muss man sich überhaupt erst mal auf eine Zungeziehe gehen lassen.
00:18:28: Das ist mir als ne ganze Arbeitswoche!
00:18:32: auf der anderen Seite ist natürlich schon auch bei vielen Menschen genau da, die Sehenzucht auch da.
00:18:36: von Begegnungsräume, Begegungsmöglichkeiten und Städte.
00:18:39: Da hab ich natürlich Unterschiede, ob ich so in einem richtigen Ballungszentrum bin.
00:18:44: Sehen wir ja, dass es weniger Begeglungsmöglichen gibt?
00:18:46: Wir sagen immer der Raum für die Jugend.
00:18:49: Der wird immer weiter verkleinert aber der muss eigentlich vergrößert sein.
00:18:54: Man sieht heute gefühlt wenige junge Kinder, die noch auf der Straße mit der Kreide irgendwas malen.
00:18:59: Wir sehen wenige jungen Menschen, die draußen klassisch ihre Begegenungsräuma haben den immer mehr genommen.
00:19:07: Und alles ist so ökonomisiert geworden, also deswegen sage ich auch mal wir brauchen vielmehr nicht ökonomissierte Begegnungsstätten.
00:19:14: Nicht nur im Übrigen für junge Menschen sondern natürlich auch Generationen übergreifen denn es ist ja auch eine totale Bereicherung Wenn wir vielleicht Menschen, die in zehn Jahren heime sind eben auch mit den Jüngsten zum Beispiel zusammen tun und die gemeinsam backen und kochen und spielen.
00:19:31: Was ja auch viel zu wenig getan wird.
00:19:32: heute also ich glaube da haben so viele Möglichkeiten die wir im positiven Sinne ausschöpfen können Und das Wichtige ist, dass man dann auch so ein Resonanzempfinden wieder aufbaut.
00:19:43: Also dieses Finden von hier und jetzt, und das erfüllt einen ja auch.
00:19:48: Das hat man im digitalen Raum einfach gar nicht.
00:19:51: Wenn junge Menschen mehr und mehr das spüren, was man in der physischen Welt wirklich an Erlebnisse aufsaugen kann und positive Begegnung Momente, wird auch hoffentlich eben ... Das verlangen nach Smartphone und Social Media in dieser Aufmerksamkeitsökonomie immer weniger.
00:20:11: Und tut ja dann eigentlich allen Beteiligten nur gut.
00:20:15: Genau das Thema beobachte ich auch, dass man sagt die Leute wollen auch viel mehr wieder mit den Händen machen.
00:20:23: Wie wir davor schon oder heute bei der Landesversammlung angesprochen haben – wo sollten sie denn die Generationen jetzt?
00:20:31: Nach uns auch eine Generation Alf, eine Generation Wetter die jetzt kommt.
00:20:35: Auch irgendwo lernen irgendwas mit den Händen zu machen wenn sie eigentlich nur ständig in Social Media drinnen sind und am Smartphone irgendwelche Videos anschauen.
00:20:44: das kann da können Sie ja auch keine Berührungspunkte irgendwie mit dem ums auf's Handwerk zurückzukommen
00:20:51: kriegen.
00:20:52: Und auch...
00:20:53: Gut, das ging ja schon indem man sagt wir haben Handwerker war unsere digitalen Botschafter und wie oft gibt es auch online genau dieses Inspirationen?
00:21:01: Wenn ich bei Instagram einmal anfange nach irgendwas zu suchen zum Beispiel aus dem Garten oder was auch immer dann kriege ich auf einmal die ganze Zeit solche Empfehlungen und DIY Anleitungen und wenn da eben auch mehr von Handwerksbotschaftern noch in dieser Welt sind, dann komme ich ja genau dort auch an wo die jungen Menschen sich eben aufhalten der Welt eben auch in den physischen Raum zu kommen, dass es natürlich die Kunst, die ich am Ende schaffen muss.
00:21:25: Aber ist natürlich auch machbar.
00:21:28: Es ist halt die Frage, ich mache ja selber oft Winterrests – das ist doch ganz schlimm!
00:21:32: Da sie zum Beispiel im Winterrest einige und dann einfach Sachen Sieg überschirmachen wie er's komplett anders macht und danach gehe ich he und man muss sich die Zeit halt annehmen und um das auszuprobieren.
00:21:46: Und die Frage ist, nimmt sich in Zukunft die Jugend die Zeit, um sich das auszuprobieren oder nicht?
00:21:52: Das ist die Frage der was man jetzt eigentlich stellt.
00:21:55: Ich denke schon weil
00:21:56: ich
00:21:58: glaube die Zeit wird immer wertvoller in einer so wirklich schnelllebigen Zeit wo wir auch nicht wissen okay was passiert morgen.
00:22:06: Ich glaube dass man den nächsten Jahren noch viel mehr die Zeit schätzen lernt und die Hoffs halt mal dass man dann auch solche Sachen ausprobiert oder einfach mal auch die Jungen wieder hergehen und sagen, okay.
00:22:16: Well, die geh jetzt mal in den Garten raus und baue jetzt mal mein eigenes Hochbeet oder baue ich jetzt meinen eigenen Garten an weil ihr da jetzt ein Video auf Social Media gesehen habt.
00:22:23: Und das
00:22:24: natürlich immer so dieses, ne?
00:22:25: Also eine digitale Welt hat ja immer zwei Seiten.
00:22:27: Es gibt immer die riesigen, es gibt aber auch unglaublich viele Chancen, Inspiration, Möglichkeiten.
00:22:31: Habt ihr beides angesprochen?
00:22:33: Der eine der sich inspirieren lässt für ein Hochbeeten im Garten und du sogar in deiner Professionalität, in deinem handwerklichen Beruf zu sagen hey, dann gibts dann irgendwelche andere Herangehensweise Und das hättest du gar nicht als Inspiration gehabt, wenn du nicht diese Möglichkeiten... Ich denke immer, dass
00:22:51: das funktioniert.
00:22:52: Ja?
00:22:53: Das ist schon einfach was anderes!
00:22:54: Das ist das Wichtige, was man immer im Hinterkopf verhalten muss.
00:22:57: Es hat alles Chance und Risiken.
00:22:59: Alles, was mit Digitalisierung zu tun war auch alles, was durch KI passieren wird.
00:23:03: Auch da kann man sagen wir blicken als eine Dystopie in die Zukunft oder eine Utopie.
00:23:09: Also gibt beide extreme.
00:23:10: Die Extreme sind gerade wirklich sehr extrem, was von den ganzen Gurus zu hören bekommt.
00:23:16: Aber grundsätzlich muss man halt auch sagen es gibt für alles immer Chance und Riesigen Und KI bringt riesigem Mitzig.
00:23:23: Sicherheitsthematiken, aber alleine schon wenn wir sagen das Social Media Experiment der letzten zehn Jahre bei der Generation Z gescheitert.
00:23:32: Was wir sehen können dann ist die Frage was macht dann KI mit der Generation Alpha?
00:23:36: So und da können wir heute schon sehen dass ein neuer Antrieb der Tech Companies ist Beziehungen zu hacken.
00:23:42: Was bedeutet sie wollen der beste Buddy sein als KI?
00:23:45: Was einfach möglich ist denn du gibst keine Wiederreden als KI, du hast keine eigene Bedürfnisse als KI.
00:23:50: Du bestätigst ja immer nur als KI.
00:23:52: Wenn das mehr und mehr mein persönlicher Buddy wird, und ich dem mehr trauer als meine Eltern.
00:23:57: Dann ist auch irgendwann die Frage wenn junge Menschen damit aufwachsen was für einen Einfluss hat es auf die Beziehungsfähigkeit junger Menschen?
00:24:02: Das ist so.
00:24:03: das nächste große Ding mit dem wir uns beschäftigen sollten Auch in der Politik als Beispiel des Eiländer war das Thema Social Media dieses Dilemma was wir da jetzt erleben.
00:24:11: Und das andere ist aber die frage Was kann den KI verursachen Mit vulnerablen Gruppen und das sind natürlich junge menschen sind eine vulnerabile gruppe In ihrer Entwicklungsphase.
00:24:21: Auf der anderen Seite sehen unglaublich viele Produktivitätssteigerungen und Innovationsstärken, die in einer KI stecken.
00:24:28: Da wird es Möglichkeiten geben dass die Menschen zukünftig deutlich weniger Bürokratische Arbeiten erledigen.
00:24:33: müsste.
00:24:34: ich meinem Handwerk.
00:24:35: Hast man Bürokratee?
00:24:36: Weil dafür ist man nicht angetreten, aber das ist doch die Chance KI zum Einsatz zu nehmen um Bürokrategie eben an KI abzugeben damit man mehr Zeit hat um als Tischler oder Schuhmeister zu arbeiten.
00:24:51: also deswegen muss man immer sagen in allem was technologische Innovation betrifft stecken immer Chancen und Risiken.
00:24:57: Jetzt hier aus dem Thema KI, den es ins Jahralben in Input gibt was für uns interessant ist.
00:25:03: Da hat mich noch ganz gerne eine Sicht zum Thema Work-Live Balance interessieren weil das ist ja ein riesen Thema was aktuell bei uns angesprochen wird.
00:25:13: wir haben's bei INSIM Betrieb So gemacht, dass wir Montag Dienstag Mittwoch Freitag neun Stunden machen.
00:25:20: Samstag Vormittag noch vier Stunden, sondern die vierzig Stunden.
00:25:23: Dann noch Stock zu, Samstag Nachmittag Sonntag zu!
00:25:27: Alle sind mega glücklich.
00:25:28: bei uns in der Werkstatt funktioniert mega gut ist... Logisch nicht ein Work-Life Balance, weil ich sage mir du arbeitest ja lechter trotzdem deine vierzig Stunden.
00:25:39: Du bist trotzdem drei Tage die Woche vollzeit richtig neun Stunden in der Werkstatt.
00:25:43: Du hast dann schon um acht und gleich um sieben.
00:25:46: und was denkst du, was da die Zukunft ist?
00:25:50: Nein, da gibt es glaube ich unterschiedliche Zukunfte.
00:25:52: Denn wenn man sich gerade das OpenAI hat, gerade ein neues Industrie-Politikpapier veröffentlicht, dreizehn Seiten kann man auch tatsächlich über OpenAI die Seite runterladen und man kann sie einfach mal bei Google recherchieren.
00:26:04: Da steht ja schon dann auch drin, ne vier Tage Woche wird mit hoher Wahrscheinlichkeit kommen.
00:26:08: Denn die Produktivitätssteigerung durch KI in vielen Berufen wird dazu führen dass der Mensch viel mehr Zeit auf einmal zur Verfügung hat.
00:26:17: Auf der anderen Seite kann man natürlich sagen jetzt im Handwerk wie bei euch in der Werkstatt kann man das nicht einfach so übertragen.
00:26:23: Und da ist aber auch dann die Frage, wie gehen wir damit um mit dem Thema Work-Life Balance.
00:26:27: Was will meine Mannschaft?
00:26:28: Dass ich nicht als Chef selber einfach eine Entscheidung treffe und sage okay, dann machen wir jetzt mal die Arbeit vom Montag bis Donnerstag und Freitags ist frei.
00:26:34: Ja!
00:26:35: Dann habe ich aber wieder Menschen, die unzufrieden sind denn die wurden ja gar nicht mit eingebunden in diese Entscheidungen zu überlegen ok wie wollen wir das den gestalten?
00:26:44: über welches Modell wollen wir denn Arbeit leisten?
00:26:46: und ich glaube dass wir da eine andere Einbindung der Menschen brauchen.
00:26:51: Und das geht natürlich am Ende mal um Arbeitsflexibilität und zeitliche Flexibilität, um Ressourcen die ich mir an bestimmten Tagen freischaffen kann.
00:26:59: Also auch da ist natürlich die Frage muss es dann so sein wie bei euch?
00:27:04: Dass es immer jede Woche genau so ist?
00:27:06: oder kann man nicht in einer anderen Arbeit... Zeit-Flexibilität ermöglichen, aber es ist ja auch davon abhängig was geht eigentlich bei uns in unserem Betrieb.
00:27:14: Ja gibt.
00:27:15: das kann da jeder kommen und geben wie er will gefühlt oder braucht schon noch eine gewisse Struktur.
00:27:19: dahinter müssen wir auch Zeiten abdecken für unseren Kunden.
00:27:23: dann ist zum Beispiel bei euch Donnerstags keine Ansprechpaar.
00:27:26: können wir das leisten?
00:27:27: wollen wir das leisen?
00:27:28: also da muss eigentlich jeder Betrieb für sich selber in der Experimentierphase kommen um zu gucken was funktioniert bei uns und was nicht aber geht nur unter Einbindung der Menschen.
00:27:37: Aber ich glaube, auch wie wir vor dem Podcast kurz besprochen haben.
00:27:41: Ich bin nicht der Meinung, dass jeder von der jüngeren Generation jetzt eine Vier-Tagewoche haben möchte!
00:27:49: Ich bin noch überzeugend und bitte regiere mich wenn ich da jetzt komplett falsch liege, dass das auch ein gewisser Maße medial irgendwie aufgebaut wurde diese vier Tagewoche, dass es jetzt das Allheilmittel wäre und die junge Generation sich diese Viertagewochen wünscht.
00:28:05: angesprochen haben, dass es mehr diese flexible Arbeitszeiten gibt und diese flexiblen Arbeitszeite sei es auf den Betrieb abgestimmt wie aber auch auf die Menschen abgestimmt.
00:28:14: Die Menschen wollen dann halt mal zu Mittag ihre Laufrunde machen ja okay dann macht er halt mal zwei Stunden Mittagspause und du kannst eine Laufrunde machen.
00:28:23: und ist ein glücklichste Mensch.
00:28:24: oder manche wollen halt der Mittwoch-Nachmittag frei haben weil sie da eben auf Kinder schauen müssen sonst keine Kinderbetreuung.
00:28:30: ich glaube das geht eher in diese Richtung dass man nicht mehr diesen Zwang hat dieses Fünf Tage die Woche, acht Stunden Paket und dann Samstag, Sonntag frei.
00:28:39: Und dann geht das wieder weiter.
00:28:40: Ich glaube, dass ich diese junge Generation beschäftige.
00:28:42: Das ist meine Meinung aber auch.
00:28:43: Korrigiere mich gerne
00:28:44: auf die Vorstellung.
00:28:45: Ja, ich meine es gibt ja sicherlich auch junge Menschen, die dann wiederum sagen, ich will genau das Gegenteiligen nämlich jetzt richtig reinklotzen.
00:28:50: Denn ich planen vielleicht irgendwie eine Familie oder ich plane keine Ahnung mir mal ein Oldtimer zuzulegen was auch immer.
00:28:57: Dann kann es auch sein, dass sich eine gewisse Phase einfach deutlich mehr Stunden machen, deutlich mehr erstmal Lohnverdiener, also wie du sagst am Ende ist es ja dass Menschen unterschiedliche Bedürfnisse haben und unterschiedliche Lebensphasen auch teilweise sind.
00:29:09: Und die Frage ist wie können wir es schaffen das wir Arbeit und Leben neben der Arbeit optimal miteinander verbinden?
00:29:17: So dieses Modell wie es eben früher war, man geht immer acht Tage, acht Stunden am Tag irgendwie zur Arbeit.
00:29:23: Das sehe ich einfach in der Zukunft so nicht mehr.
00:29:25: aber es muss natürlich doch auch immer zum Betrieb passen.
00:29:27: deswegen ist es wichtig die Menschen und den Betrieb da als ein Gesamtsystem zu sehen.
00:29:33: Es gibt auch ältere Menschen, die weniger arbeiten wollen... Jüngere Menschen sind dann häufig die early adapter, die Trendsetter für neue Entwicklungen.
00:29:43: Kann man jetzt auch sagen das Hinterfragen von fünf Tagen in die Woche acht Stunden am Tag ist das System weil wir sehen auch dass ja auch ältere Menschen oder auch Menschen unserer Generation also die Frage auch stellen will ich nicht vielleicht weniger arbeiten oder wo kann ich weiter mehr arbeiten?
00:29:57: Oder da kommt die Kehrarbeit noch dazu ob es für Kinder ist oder vielleicht irgendwann für pflegebedürftige Eltern so.
00:30:02: und dieses System was wir kennen aus der Vergangenheit heraus Das wird einfach nicht mehr, das kann man nicht mal aufrechterhalten in der Zukunft.
00:30:09: Auch gar nicht bei der Geschwindigkeit dessen was da an Neuem auf uns zukommt wo wir uns konstant weiterentwickeln müssen.
00:30:16: Wir sehen ja Hassel-Hasseln, dann wissen auch immer mehr Gefühle selbst irgendwie im Hamsterrad und das wollen die Menschen einfach nicht.
00:30:23: Dieses Gefühl vom Hamsterratmodell das wollen sie nicht mehr und da muss man eine gewisse Flexibilität
00:30:28: schaffen.
00:30:32: der Patrick dann kurz mal diskutiert haben drüber, das ist zum gangen.
00:30:35: die Menschen möchten sich wie früher wieder an Haus bauen in Urlaub leisten können.
00:30:40: Freier Leben.
00:30:41: Der Nominator Patrick sagt, früher wurde es ein bisschen anders.
00:30:44: Früher ist man vielleicht nicht zwei-dreimal als ich in Urlaub garen.
00:30:47: Also
00:30:47: du meinst ja Patrick, der neben dir sitzt hat das gesagt?
00:30:49: Aber Patrick ist so alt wie sie noch gar
00:30:52: nicht.
00:30:52: Nein!
00:30:52: Umsobald die generell unsere Eltern... Ich weiß.
00:30:56: Wir haben über unsere Eltern diskutiert.
00:30:58: Ja genau.
00:31:00: Vor zehn Jahren, dreimal als Jahr in Urlaube gefahren bin.
00:31:03: So alt bin ich nur nicht.
00:31:04: Na
00:31:05: aber ...
00:31:06: gefühlt schon, also das Knie sagt was anderes oder so.
00:31:08: Aber
00:31:09: eben bei dir zum Beispiel wenn die Haus gebaut haben dann wurde der Zinssatz nicht wie aktuell vier Prozent oder drei Prozent.
00:31:15: und wo der Zinnsatz?
00:31:16: mein Votor sagt.
00:31:17: Da wurden da fünfzehnsechzehnten Prozent.
00:31:20: Die haben gemäht Vollgasarbeiten des Haushalts zu zahlen.
00:31:22: Der Herzkuhn Urlaub geben, der Herzkuchen... keine vierzeigstunden Woche geben, sondern siebzig-achtzig-Stunden-Woche geben.
00:31:28: Da hat es keinen Tag frei gehen und trotzdem hat das alles funktioniert.
00:31:32: Und ich habe mir dann halt einfach die Frage gestellt, seien die Menschen heutzutage halt unumfach bequemer geworden?
00:31:39: Und wählen in Grundes gleiche wie die alte Generation.
00:31:43: so geht's jetzt mal mein Vater und so?
00:31:44: Weil theoretisch du kannst doch heute schon dein Haus bauen und deine vier Kinder ernähren und alles zusammen machen aber da musst Du halt einfach mehr wie die vierzeigstund leisten.
00:31:57: Aber es ist früher genauso gewesen, als jetzt und Heinz-Tocke hat mir oft gesagt, dass die Jugend schimpft Sie kennen sich das alles nicht leisten aber sie werden leider dreizig Stunden arbeiten in der Woche.
00:32:08: Naja ich meine wir haben ja manchmal aus Situationen wo sogar zwei Akademiker zusammen das noch nicht mal stemmen können auch wenn sie beide vielleicht sogar fünfzig Stunden die Woche arbeiten weil einfach diese Lebensunterhaltungskosten in bestimmten Regionen Und auch Ballungszentren einfach so krass gestiegen sind.
00:32:25: utobisch ist, auch ein Kredit zu bekommen überhaupt erst mal um dann noch einen Grundstück kaufen zu können und dann irgendwie ein Haus drauf bauen zu können usw.
00:32:33: Und das ist eine Realität wo man einfach sagen kann dass können heute deutlich weniger leisten als es in der Vergangenheit noch der Fall war bei anderen Generationen.
00:32:42: da kann man jetzt über diverse Zahlen diskutieren aber das kann einfach nicht die Realität sein dass wenn die Generation haben für dies eigentlich gefühlt utobische geworden ist ein Eigenheim sich leisten zu können ein Auto kaufen zu können, Kinder großziehen zu können.
00:32:58: Die Frage ist ob das die jüngere Generation dann auch noch möchte nur das Thema des Wohnens anzusprechen.
00:33:06: Das Thema des Wohnens beschäftigt uns ja jetzt auch schon seit längerem.
00:33:10: und wo man drauf kommt okay?
00:33:11: Die jüngeren Generationen will die überhaupt noch ihr Reihenhaus im grünen bauen oder sind sie viel flexibler und wohnen dann mal in München, in Innsbruck, in Mailand, in Bozen und nehmen sich die Mietwohnung.
00:33:25: Und passen sich dann auch ihre Wohnverhältnisse an die derzeitige Situation an.
00:33:29: Am Anfang ist das Single-Household und vielleicht lernen sie jemand kennen sind es zu zweit Kinder usw.
00:33:34: Da glaube ich ändern sich auch irgendwo die Anforderungen der Generationen anders jetzt nur.
00:33:39: aufzumachen an das Thema Wohnen.
00:33:41: Und das andere Thema, was du jetzt auch angesprochen hast natürlich war es für die vorderen Generationen einfacher irgendwo ein Kredite zu kommen.
00:33:50: Das merken wir jetzt als junge Leute sehr, sehr stark.
00:33:54: Dass du auch für sehr viel reglementiert wurdest, sehr viel irgendwo ein Richtigen und Gesetze gekommen ist weil nur ums ganz praktisch zu sagen früher wenn die Eltern zur Bank gegangen sind dann war der Bankdirektor meistens beste Freund oder Nachbarnett und mit dem ist man dann irgendwo zusammengesetzt und sagt okay wieviel gibt es man denn?
00:34:11: Und dann hat's von der Bank tendenziell immer geheisen nicht schau da gib ich dir noch bisschen mehr dann kommst sicherlich aus und dann kannst du den Haus bauen.
00:34:17: und heutig sind das tendenzielle umgekehrt.
00:34:19: Das ist jetzt nur Klammer auf und Klammern zu, das soll jetzt nicht.
00:34:22: Kräte sollen jetzt nichts Thema von dem Podcast werden.
00:34:25: Hast du noch Fragen?
00:34:26: Ansonsten... Und spürst
00:34:27: glücklich!
00:34:28: Eine Abschlussfrage stellt ihr vor Du könntest deinem achtzehnjährigen Ich heute eine einzige ehrliche Sprachnachricht schicken Ohne Filter ohne Rücksicht.
00:34:39: Was würdest du sagen und Würdest du wollen dass sie wirklich auf dich hört?
00:34:46: Das sind natürlich eine spannende Frage.
00:34:48: Ich glaube, ich würde sagen, bleib neugierig.
00:34:50: Bleib ehrgeizig!
00:34:51: Lass dein inneres Mädchen tanzen und nimm das Leben mit achtzehn, neunzehnt, zwanzig und so weiter und sofort bist du Kinder hast nicht ganz so ernst und versuch das Leben auch wirklich zu genießen.
00:35:04: Ich glaub' dass würd ich sagen...
00:35:05: Ich glaub', da sind paar perfekte Worte für einen schönen Abschluss.
00:35:08: Steffi?
00:35:09: Danke für den wunderschönen Podcast, das war sehr interessant und sehr informativ.
00:35:14: Und ich glaube man kann weiterhin wenn man die No-Bezer kennenlernt bei weiteren Impulsvorträgen und so her und suchen über Google.
00:35:23: dann findet man sich raus aber du überall umgehst.
00:35:27: Ja da wird man sicherlich was finden am meisten glaube ich über LinkedIn.
00:35:30: vielen danke euch auch für eure Zeit.
00:35:33: Ich wünsche den Zuhörern von Herzen alles Gute, nur das Beste
00:35:37: und
00:35:38: freue mich auf ein
00:35:54: Wiedersehen.
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